Innovation ist mehr als Forschung & Entwicklung

Egal welche Zeitung man aufschlägt: Innovation ist ein Thema. Und zwar nicht nur in den dafür vielleicht einschlägigen Fachtiteln, sondern in der ganz normalen Wirtschaftspresse. Warum befassen sich Nicht-Techniker mit Innovationen? Weil dort das Geld liegt, der Umsatz von morgen.

Mit Blick darauf ist es zumindest eine amüsante Randbetrachtung, wie sehr in Sachen Innovation schon geirrt wurde. Hier einige – zum Teil bekannte – Beispiele aus der Vergan-genheit: Weiterlesen

Über das Management von Technologie (Teil 3/3)

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Weder Technologie noch Innovation gedeihen im luftleeren Raum. Sie reagieren auf Kundenbedürfnisse und/oder gesellschaftliche und technologische Trends. Besser noch: Sie antizipieren sie. Der dritte und abschließende Teil des Interviews (zu Teil 1 und Teil 2) zum Technologiemanagement, das Birgit Stelzer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Technologie- und Prozessmanagement der Universität Ulm, mit Guido Beyß geführt hat, behandelt das Verhältnis zwischen Produzent/Lieferant und Kunde, den Umgang mit Trends, die Technologiefrüherkennung und die Frage, wie sich das für das Technologiemanagement relevante Wissen dokumentieren lässt. Weiterlesen

Über das Management von Technologie (Teil 2/3)

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Technologie und Innovation hängen eng zusammen. Technologien ohne Innovation, also ohne erfolgreiche Anwendung am Markt, bleiben bestenfalls Inventionen – Erfindungen, die in der vormarktlichen Phase steckenbleiben. Im zweiten Teil des Interviews (zu Teil 1 geht es hier) zum Technologiemanagement, das Birgit Stelzer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Technologie- und Prozessmanagement der Universität Ulm, mit Guido Beyß geführt hat, geht es um das, was Innovation ausmacht, wie sie entsteht, die Kultur, die Innovation fördert, und um die Frage, welche Vision für ein technologiegetriebenes Unternehmen relevant ist. Weiterlesen

Über das Management von Technologie (Teil 1/3)

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Birgit Stelzer, Universität Ulm

Birgit Stelzer, Universität Ulm

Technologiemanagement – laut Wikipedia „die Planung, Durchführung und Kontrolle der Entwicklung und Anwendung von (neuen) Technologien zur Schaffung erfolgswirksamer Wettbewerbsvorteile“ – gehört zu den wichtigen Steuerungsaufgaben in den F&E-intensiven Industrien. Birgit Stelzer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Technologie- und Prozessmanagement der Universität Ulm, hat Guido Beyß in einem längeren, leitfadengestützten Interview zu wesentlichen Aspekten des Technologiemanagements befragt. Die wichtigsten Passagen werden in diesem Blog in drei Teilen dokumentiert. Teil 1 behandelt das Grundverständnis von Technologiemanagement, seine Integration in das Unternehmen sowie seine internen und externen Bezugspunkte. Weiterlesen

Technologische Kompetenz schafft Wettbewerbsvorteil (Teil 2/2)

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In einem vorangegangenen Beitrag hatte ich bereits wesentliche Erkenntnisse der Studie „Technologische Kompetenz und nachhaltiger Wettbewerbsvorteil“ behandelt, die das Institut für Technologie- und Prozessmanagement der Universität Ulm im März 2012 vorgelegt hat. Von den 175 Unternehmen – überwiegend aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Fahrzeug- sowie der metallverarbeitenden Industrie aus ganz Deutschland –, die an der Untersuchung teilgenommen haben, gehören bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen zwölf von 114 (elf Prozent) und bei den größeren Unternehmen fünf von 61 (acht Prozent) der speziell definierten Benchmark-Gruppe an. Weiterlesen

Technologische Kompetenz schafft Wettbewerbsvorteil (Teil 1/2)

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Schafft Innovation nachhaltige Wettbewerbsvorteile? Gibt es einen positiven Zusammenhang zwischen Innovationserfolg (bei Produkten wie bei Prozessen) und Unternehmenserfolg? Beide Fragen können eindeutig mit „ja“ beantwortet werden. Zu diesem Ergebnis kommt die im März 2012 vom Institut für Technologie- und Prozessmanagement der Universität Ulm vorgelegte Studie „Technologische Kompetenz und nachhaltiger Wettbewerbsvorteil“. Ziel der Studie ist es, aufzuzeigen, „welchen Beitrag die technologische Kompetenz zur Wettbewerbssicherung erfüllt und was gute von weniger guten technologieorientierten KMU und ergänzend im Vergleich zu größeren Unternehmen unterscheidet“, so Professor Dr. Leo Brecht, Direktor des Instituts. An der Studie haben 175 Unternehmen überwiegend aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Fahrzeug- sowie der metallverarbeitenden Industrie aus ganz Deutschland teilgenommen. Weiterlesen